DOM RUINART

Das Bouquet de Champagne: prachtvoll und barock

AUS SICHT VON MAARTEN BAAS

Er fiel vom nächtlichen Himmel wie ein kunstvoller Meteorit, blendend hell wie ein Blitz. Bei seinem Einschlag rollten Kristalltropfen auf den gedeckten Tisch wie Perlen reinsten Silbers. Nun erstrahlt er in seinem ganzen barocken Glanz, umgestürzt in dem gläsernen See mit den eisigen Schimmern, der ihm als Sockel dient, inmitten der Kerzenhalter, Flaschen und Flöten. „Bouquet de Champagne“ ist der Name dieser atemberaubenden Lichtskulptur für den Galatisch, die Marteen Baas 2008 speziell für den Dom Ruinart kreierte. Schon jetzt stellt er einen Meilenstein in der Kunst der Tischdekoration dar.

  • DOM RUINART VON MAARTEN BAAS

    Der sich neigende Kühler

    Dom Ruinart: 1959-2009, 50 jähriges Bestehen, 21 außergewöhnliche Jahrgänge. Um diese prestigeträchtigen Cuvées gebührend zu feiern und dem Mönch, auf dessen Vision die Gründung der Maison Ruinart zurückgeht, in angemessener Weise zu gedenken, konnte Marteen Baas gar nicht anders, als zurück ins 18. Jahrhundert zu reisen, in eine von Erfindungsreichtum, Wagemut und Raffinesse geprägte Zeit, deren Geist in dem Bouquet de Champagne zum Ausdruck kommt.

  • „Melting“ ist mehr als ein einfacher Champagnerkühler, sondern vielmehr ein Zeitsprung, eine eloquente Stilabweichung, mit der versucht wird, jene art de vivre zu reflektieren, die den perlenden Wein so hoch schätzte und zu deren Spiegel er gleichsam wurde. Als Pendant 2009 des Champagnerkühlers des 18. Jahrhunderts neigt Melting sich auf seiner geschmolzenen Grundplatte, genau wie die ebenfalls von Marteen Baas anlässlich dieser Hommage kreierten Flöten. Sie neigen sich wie die Flasche in ihrem Kühler, so wie man sich über die Vergangenheit neigt, um darin die Gegenwart zu lesen, so, wie man sich zu einem geliebten Menschen hinneigt oder wie Blumen sich einander zuneigen: aus Zuneigung zum Schönen.

  • MAARTEN BAAS

    Non-conformist Artist

    Einige bezeichnen ihn als „Enfant terrible des Designs“ und positionieren ihn auf halbem Wege zwischen Barock und Neo-Punk-Ästhetik. Der 1978 in Deutschland geborene Maarten Baas wuchs in Holland auf und studierte auch dort, im Land des Designs, wenn es ein solches gibt.

    Der junge Mann macht seinen Abschluss an der Designakademie von Eindhoven als Jahrgangsbester. Sein Forschungsprojekt über verbrannte Möbel, das er schlicht und einfach Smoke nennt, gleicht einem Paukenschlag.

  • Ab diesem Zeitpunkt folgen Schlag auf Schlag Auszeichnungen und Großprojekte. Mehrere Objekte von Maarten Baas sind auch Teil von Dauerausstellungen in internationalen Museen, wie dem Victoria & Albert Museum in London, dem Stedelijk in Amsterdam, dem Kunstmuseum in Indianapolis oder dem San Francisco Museum of Modern Art.

    Seine Arbeiten für das Haus Ruinart belegen diese unerschütterliche Einstellung des Designers, obwohl in seinen Werken auch stets die unbändige Freude an Formen und Materialien zu erkennen ist.

die kollektion

dom ruinart

Neue Jahrgänge Dom Ruinart von Maarten Baas

Die Kreation eines neuen Jahrgangschampagners ist ein seltener Moment, sowohl für ein Champagner-Haus als auch für die Champagnerliebhaber, die darauf seit Jahren gewartet haben. Diesen außergewöhnlichen Moment feierte das Haus Ruinart, als die Jahrgangschampagner Dom Ruinart Blanc 2002 und Dom Ruinart Rosé 1998 erstmalig präsentiert wurden.
Maarten Baas, ein sehr guter Freund des Hauses, kümmerte sich um die Feierlichkeit.