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Nils Udo

Nils-Udo für Ruinart

Der Countdown

Im Rahmen des Countdowns zu ihrem 300-jährigen Jubiläum beauftragte die Maison Ruinart den „Land Art“ Pionier Nils-Udo, mitten in ihrem Weinberg in Taissy ein Kunstwerk zu erschaffen.

Nils Udo

„Habitats“ Das Kunstwerk

Mit „Habitats“ schuf Nils-Udo eine Installation, die das Engagement der Maison für biologische Vielfalt widerspiegelt.

Mitten im Weinberg von Taissy stehen drei Skulpturen aus Holz und Weinreben. In dieser historischen Parzelle der Ruinart Weinberge wird ein Pilotprojekt durchgeführt: Agroforst-Bewirtschaftung, die die Wiederansiedlung heimischer Tier- und Pflanzenarten im Weinberg fördern soll.
Dazu wurden wieder Hecken angepflanzt sowie durch die Entnahme von Rebstöcken und -ranken ökologische Korridore geschaffen.

Diesen Freiraum besetzte der Künstler auf symbolische Weise. Er nutzte die Weinstöcke und -ranken der gerodeten Reihen zur Kreation von „Habitats“: Installationen aus Geschenken der Natur, gekrönt von Nestern aus Weinreben, die Vögeln, Bienen, Raupen, Schmetterlingen und Marienkäfern Schutz bieten sollen.

Mithilfe der der monumentalen Kreationen wird das Leben im Weinberg regeneriert.

Taissy

Ein Agroforst-Bewirtschaftungs-Pilotprojekt in Taissy, auf der Montagne de Reims

Im Weinberg von Taissy, der seit 2014 mit den Gütesiegeln „Haute Valeur Environnementale“ (Hoher Umweltwert) und „Viticulture Durable en Champagne“ (Nachhaltiger Weinbau in der Champagne) ausgezeichnet ist, widmet die Maison die gesamte Fläche von 40 Hektar einem Pilotprojekt zur Förderung der Biodiversität.

Es wendet die Prinzipien der Agro-Forstwirtschaft auf den Weinbau an, indem es auf ein und derselben Anbaufläche Reben mit Bäumen und Tieren kombiniert.

So wurden außen um den Weinberg und zwischen den Parzellen Hecken angepflanzt, um kleine Inseln zu bilden.
 
Seit 2021 wurden bereits über 12.000 Bäume und Sträucher gepflanzt, wobei man heimischen Arten wie Hainbuche, Weißdorn, Hartriegel, Buche, Salweide, Eberesche, Pfaffenhütchen, Schneeball oder Eiche den Vorzug gab.

Mitten in dieser Parzelle hat Nils-Udo seine „Habitate“ installiert.

Nils Udo

Nils-Udo Ein Maler inmitten der Natur

Nils-Udo wurde 1937 in Bayern geboren. Er studierte Grafikdesign, wandte sich aber schon bald von der Malerei ab, die er als künstlich empfand. Er begann, „mit Blumen zu zeichnen, mit Wolken zu malen, mit Wasser zu schreiben“.

Seit Anfang der 1970er Jahre entwirft Nils-Udo in und mit der Landschaft flüchtige Kunstwerke, die er fotografisch festhält. Der Künstler lässt sich von der Entdeckung neuer Vegetationen und Topografien inspirieren und komponiert seine Werke aus den dort vorgefundenen Materialien wie Blüten, Blättern und Zweigen. 

1978 schuf er in der Lüneburger Heide sein erstes „Nest“. Das von ihm im Herzen dieser elementaren Struktur aufgenommene Foto ist bis heute sein einziges Selbstporträt.
Nester wurden zu seinem Lieblingsthema und führten seitdem zu unzähligen mineralischen und pflanzlichen Variationen, je nach den verwendeten Materialien: von Bambus zu Korbweide über verschiedenste Zweige und Steine. 

Seit 2004 greift NILS-UDO wieder zum Pinsel und kreiert parallel zu seinen In-Situ-Installationen und fotografischen Arbeiten auch abstrakte Gemälde. 

Die Maison Ruinart teilt mit Nils-Udo die Vision einer engen Verbindung zwischen Mensch und Natur.

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Der Countdown 1729 - 2029

Der Countdown zum 300-jährigen Jubiläum der Maison Ruinart im Jahr 2029 läuft. Dieser konzentriert sich insbesondere auf die Kunst.

Denn von der ersten, 1896 bei Alphonse Mucha in Auftrag gegebenen Arbeit bis zur heutigen Förderung junger Talente , pflegt das älteste Champagnerhaus der Welt enge Beziehungen zur zeitgenössischen Kunst.

Bis 2029 werden auf dem historischen Ruinart Gelände zehn Kunstwerke installiert werden, die durch ihren Dialog zwischen Kunst, Natur und Technologie das symbolische Erbe der Maison bereichern.